Cover · GENUIN GEN 87523
Die Präzision des Klaviers und die Sogkraft des Orchesters: beides vereint das Akkordeon — genauer gesagt: der Bayan — von Harald Oeler aufs Schönste. Und welches Stück wohl zeigte dies eindrucksvoller als Mussorgskys Bilder einer Ausstellung? Diese spielt Oeler in seiner eigenen, farbenprächtigen Bearbeitung: Da zischt der Gnom böse wie selten und die kleinen Küken flattern und piepen über die Knöpfe, dass es eine Freude ist!
Wie groß die dynamische Bandbreite Oelers ist, erlebt man in den gewaltigen Bögen des Großen Tors von Kiew genauso wie in den flirrenden Klangflächen und harschen Rhythmen von Sofia Gubaidulinas Et expecto, dem zweiten Werk auf der GENUIN-CD: Zwei russische Kompositionen, zwei Jahrhunderte, zwei Stile — eine spannende Zusammenstellung, getragen vom Drive und dem langen Atem eines echten Virtuosen.
— GENUIN · KatalogtextOelers Transkription vereint die Vorzüge der originalen Klavierfassung und der orchestralen Umarbeitung Ravels. Einerseits bietet das Akkordeon einen dem Klavier vergleichbaren, homogenen Klang, andererseits aber auch eine erstaunliche Farbigkeit und Dynamik, die man diesem unterschätzten Instrument nicht ohne weiteres zutraut.
— Nordwest-Radio · via GENUIN